Beim Supercup in der Hamburger Hafencity gaben Sebastian und Flo die Antwort auf das enttäuschende Abschneiden beim Supercup in Frankfurt vom vorletzten Wochenende – und belohnten sich mit dem zweiten Edelmetall im dritten Turnier auf der deutschen Tour.
Bei starkem Wind starteten Sebastian und Flo am Samstag Vormittag mit einem deutlichen Sieg über Hellmuth/Klass in das Turnier. Nach 39 Minuten stand es 21-15 und 21-15. „Wir haben uns vom ersten Punkt an gut auf dem Feld bewegt. Das ist eine deutliche Steigerung zum vergangenen Wochenende.“, so Sebastian nach dem Spiel.
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Das Spiel der zweiten Runde gegen Prüsener/Weßel, die in der ersten Runde überraschend Lohmann/Schröder geschlagen hatten, ging deutlich knapper zu. Nachdem die Kieler den ersten Satz souverän mit 21-19 für sich entscheiden konnten, lag man im zweiten Satz schnell mit 9-12 zurück. Doch mit einer starken Block-Feldabwehr konnte dieser Rückstand beim 12-12 egalisiert werden. Bis zum 21-21 blieb der zweite Satz ausgeglichen, bevor Sebastian und Flo mit zwei Breaks zum 23-21 den zweiten Sieg einfahren konnten. „Das war ein hartes Stück Arbeit für uns. Wir haben jeden Moment daran geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen werden. Das hat uns in der entscheidenden Phase geholfen.“, so Flo Lüdike.
In der dritten Runde ging es gegen Böckermann/Urbatzka, Sieger des Supercups auf Norderney. Eineinhalb Sätze sah es danach aus, als ob die Kieler die Topgesetzten besiegen konnten. Mit 21-15 sicherten sich die beiden den ersten Satz. Auch im zweiten Satz konnte man schnell in Führung gehen. Doch das starke Auftreten von Böckermann/Urbatzka verhinderte einen Zwei-Satz Sieg. (19-21). Auch im dritten Satz fuhren Fuchs/Lüdike die ersten Breaks ein. 3-1 in Führung hatten Sebastian und Flo die Chance zum 4-1 auf der Hand – konnten sie jedoch nicht nutzen. Das entgangene Break führte zu einem Bruch im Spiel von Fuchs/Lüdike, der dritte Satz ging mit 9-15 an den Gegner. „Wir haben über weite Strecken sehr gut gespielt. Doch am Ende ist uns leider die Puste ausgegangen.“, so ein enttäuschter Flo Lüdike am Samstag Abend.
Die zweite Chance zum Einzug ins Halbfinale bot sich den Kielern am Sonntag Vormittag gegen Lohmann/Schröder, denen man sich in Frankfurt noch deutlich geschlagen geben musste. „Für die Niederlage in Frankfurt wollen wir uns jetzt revanchieren.“, so Sebastian Fuchs vor dem Spiel. Und das gelang in beeindruckender Manier. Mit 21-16 und 25-23 zog man ins Halbfinale ein.
Dort traf man auf Kaczmarek/Walkenhorst. Vor allem der enworm starke Aufschlag von Alexander Walkenhorst sorgte dafür, dass Sebastian und Flo zu keinem Zeitpunkt des Halbfinales wirklich ins Spiel fanden. Mit 17-21 und 13-21 musste man sich deutlich geschlagen geben.
Um das gute Gefühl des Wochenendes auch mit in die Woche nehmen zu können, wollten Fuchs/Lüdike unbedingt ihr letztes Spiel des Turniers gewinnen. „Es ist immer schöner, mit einem Sieg das Turnier zu beenden.“, so Sebastian. Das gelang den beiden schließlich auch. 21-17 und 22-20 besiegte man das Überraschungsteam Begemann/Wernitz, die an 10 gesetzt den Sprung unter die besten vier geschafft hatten.
Mit nun 386 DVV-Punkten belegen Fuchs/Lüdike Rang acht der deutschen Rangliste. Nun heißt es für Sebastian und Flo kurz durchatmen. Bis zum nächsten Turnier in Heidelberg bleiben den beiden ganze zwei Wochen zur Vorbereitung. „Mit dem dritten Platz sind wir natürlich zufrieden. Aber trotzdem gibt es noch genügend, was wir verbessern können. Und damit fangen wir morgen direkt an.“, so Sebastian Fuchs.









