Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera hat ein Student der TU Ilmenau den Matrix-Effekt nachgestellt. Seit dem SciFi-Klassiker Matrix kennt jeder diese Filmtechnik. Keanu Reeves weicht in extremer Zeitlupe fliegenden Geschossen aus und eine Kamera umkreist ihn dabei. Die Szene wurde so natürlich nie gedreht. Wollte man so etwas wirklich drehen, dann bräuchte man eine Hochgeschwindigkeitskamera, die jederzeit überall wäre. Hier setzt die wissenschaftliche Arbeit von Martin Wallebohr an.
Mit Unterstützung von Casio hat der Student der TU Ilmenau am Institut für Medientechnik mehrere Hochgeschwindigkeitskameras in Reihe montiert und parallel ausgelöst. Die am Institut entwickelte Software errechnet Bilder aus jedem einzelnen Betrachtungswinkel entlang der Kamerareihe. Das Programm liefert also eine virtuelle Kamera die jeden Winkel entlang der Reihe gleichzeitig erfasst – als wenn man hunderte Hochgeschwindigkeitskameras montiert hätte. Ein Video von einem ersten Test gibt es hier.
Die Software kann also automatisch einen Matrix-Effekt erzeugen. Die Highspeed Features der Exilim F-Serien Kameras liefern die Dramatik, durch die Möglichkeit extreme Zeitlupen zu produzieren. Im Testaufbau wurde die Highspeed Kamera Exilim EX-F1 mit 60 hochauflösenden Fotos pro Sekunde verwendet.




